MENÜ

Aktuelles

Iffezheimer News

Selektieren Sie Ihre News

Bürgerbeteiligung: Klimaanpassung mitgestalten in Iffezheim (01. Juli 2026)


Mehr Hitzetage, längere Trockenphasen und häufiger auftretender Starkregen: diese Veränderungen
prägen bereits heute zunehmend den Alltag in der Region. Der Stadtkreis Baden-Baden und der
Landkreis Rastatt arbeiten deshalb aktuell an Klimaanpassungskonzepten, um unsere Kommunen
widerstandsfähiger und lebenswerter gegenüber den Folgen klimatischer Veränderungen zu machen.
Lokales Wissen ist dabei ein wichtiger Baustein um Iffezheim klimaangepasster zu gestalten. Dazu sind
Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Erfahrungen, Ideen und Anregungen unter anderem über eine
digitale Beteiligungskarte einzubringen.

Ziel der Klimaanpassungskonzepte ist es, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um die Lebensqualität
auch unter veränderten klimatischen Bedingungen langfristig zu sichern. Themen wie Hitzeschutz,
Starkregen, Begrünung, Wassermanagement oder der Schutz sensibler Infrastruktur spielen dabei eine
zentrale Rolle. Die Konzepte werden dabei in enger Zusammenarbeit zwischen dem Stadtkreis, dem
Landkreis und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden entwickelt. Denn die Auswirkungen
klimatischer Veränderungen machen nicht an Verwaltungsgrenzen halt. Durch die gemeinsame
Erarbeitung sollen Synergien genutzt, regionale Herausforderungen abgestimmt betrachtet und
wirksame Maßnahmen für die gesamte Region entwickelt werden.

Die Bürgerbeteiligung startet am bundesweiten Hitzeaktionstag 2026, dem 11. Juni 2026 und erfolgt auf
zwei Wegen: Zum einen über eine kurze Online-Umfrage verknüpft mit einer Karte, bei der Bürgerinnen
und Bürger ihre Einschätzungen, Erfahrungen und Wünsche bequem digital einreichen können. Die
Umfrage ist bis zum 20. September 2026 geöffnet und ist auf den jeweiligen Homepages der Stadt und
dem Landkreis veröffentlicht.

Zum anderen besteht die Möglichkeit, sich direkt vor Ort an den Hitzeaktionstagen zu beteiligen und mit
den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Bei den Hitzeaktionstagen in Gaggenau, Rastatt,
Baden-Baden und Bühl gibt es unterschiedliche Informations- und Mitmachaktion für Groß und Klein.
Hier können Sie mehr zur Hitzebelastung in der Region und was Hitze und UV-Strahlung für den eigenen
Körper bedeuten erfahren und mit welchen Anpassungsmöglichkeiten für Alltag und zuhause wir besser
durch die heißen Tage kommen.

„Die Erfahrungen der Menschen vor Ort sind für die Entwicklung wirksamer Maßnahmen besonders
wertvoll. Deshalb möchten wir möglichst viele Bürgerinnen und Bürger einladen, sich aktiv einzubringen,
erklären Leonie Schuchardt, Klimaanpassungsmanagerin des Landkreises und Sofía Morales Lang,
Klimaschutz- und Klimaanpassungsmanagerin des Stadtkreises.

Link zur Webseite des Landkreises:
https://www.landkreis-rastatt.de/landratsamt/aemteruebersicht/amt-fuer-wirtschaft-klima-undmobilitaet/
klimaanpassungskonzept

Termine der Hitzeaktionstage:

Donnerstag, 2. Juli Baden-Baden auf der Fieser-Brücke (12 bis 18 Uhr)
Samstag, 18. Juli Bühl vor dem Rathaus (9:00 bis 14:00 Uhr)
Kontakt:
Leonie Schuchardt: klimaanpassung@landkreis-rastatt.de, 07222 381 3117
Sofía Morales Lang: klima@baden-baden.de, 07222 15 90 810

Öffentliche Bauausschusssitzung (26. Juni 2026)

Am Montag, 06.07.2026 findet um 20:00 Uhr im Bürgersaal des Rathauses eine öffentliche Bauausschusssitzung statt. Die Tagesordnung sowie die weiteren Unterlagen stehen im Ratsinformationssystem zur Verfügung. Die Bevölkerung ist hierzu recht herzlich eingeladen

Kanalschaden Hauptstraße (25. Juni 2026)

Durch einen Kanalschaden im Bereich Hauptstraße 14/15 kommt es in den nächsten Wochen zu Verkehrseinschränkungen in diesem Bereich.
Die Hauptstraße muss geöffnet werden, um einen Schaden am Hauptkanal zu beseitigen.
 
Im besagten Bereich wird es vorerst eine Geschwindigkeitsbegrenzung, und Fahrbahnverengung geben, in den nächsten Wochen wird eine teilweise Sperrung der Hauptstraße erfolgen müssen.

Kommunen am Limit (25. Juni 2026)

Auch wir haben uns an der bundesweiten Aktion "Kommunen am Limit" beteiligt. Gemeinsam mit vielen Städten und Gemeinden setzen wir ein Zeichen für handlungsfähige Kommunen und eine starke Demokratie. 

Daher haben wir das Rathaus am Montag, 22. Juni um 11:55 Uhr für fünf Minuten geschlossen. Mit dieser symbolischen Aktion machen wir auf die zunehmenden Herausforderungen aufmerksam, vor denen die Kommunen stehen.

Starke Kommunen sind die Grundlage für ein funktionierendes Gemeinwesen und eine lebenswerte Heimat. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und eine ausreichende finanzielle Ausstattung. 
Das Video zur Aktion ist unter folgendem Link abrufbar:  https://youtu.be/4YK0O3YGjBs

Neue Unterstützung im Ort: Unsere Gemeinde hat jetzt zwei Stadtjäger (22. Juni 2026)

Wildtiere im Siedlungsraum werfen oft Fragen auf: Wer hilft, wenn der Waschbär auf dem Dachboden nistet oder der Fuchs im Garten verweilt? Für solche Fälle stehen den Bürgerinnen und Bürgern ab sofort zwei Stadtjäger als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.

Was sind die Aufgaben eines Stadtjägers?
Stadtjäger sind speziell geschulte Experten. Sie schlagen die Brücke zwischen Mensch und Wildtier im befriedeten Bezirk - also dort, wo die normale Jagd ruht (z. B. auf Wohngrundstücken oder in Parkanlagen).

Zu ihren Hauptaufgaben gehören:
Fachliche Beratung: Aufklärung über das Verhalten von Wildtieren und präventive Schutzmaßnahmen für Haus und Garten.
Konkrete Hilfe vor Ort: Vergrämung von Wildtieren oder das Aufstellen von Lebendfallen bei Schadens- oder Problemfällen.
Sicherer Verbleib: Fachgerechte Versorgung oder Umsiedlung von gefangenen Tieren unter strenger Einhaltung des Tierschutz- und Jagdrechts.

Wichtig: Wer trägt die Kosten?
Die Stadtjäger agieren als selbstständige Dienstleister und werden im Auftrag der jeweiligen Grundstückseigentümer aktiv. Die Kosten für den Einsatz eines Stadtjägers sind daher vollständig vom jeweiligen Auftraggeber zu tragen. Die Gemeinde übernimmt keine Gebühren oder Auslagen für private Einsätze.

Direkter Kontakt bei Problemen und Beschwerden
Da es sich bei den Einsätzen um ein direktes Vertragsverhältnis zwischen dem Bürger und dem Stadtjäger handelt, ist die Gemeindeverwaltung hierbei kein Vermittler. Sollte es zu Unstimmigkeiten, Problemen oder Beschwerden kommen, sind diese direkt mit dem jeweiligen Stadtjäger zu klären. Die Gemeinde bleibt hierbei außen vor.

Kontaktdaten Stadtjäger
1. Herr Roger Gößwein
2. Herr Karl Blassmann
E-Mail: stadtjaeger.iffezheim@gmx.de
Telefon: 07222 - 9635037

Kosten
1. Erste telefonische Beratung kostenfrei
2. Beratungstermin vor Ort mit Konzept: Spende i.H.v. 50 EUR zugunsten der Kinderkrebshilfe
3. Einsatz vor Ort (Fallen, Kamera, etc.): Spende i.H.v. 100 EUR zugunsten der Kinderkrebshilfe

Rheinhochwasserdamm (RHWD) XXIII bei Rastatt (09. Oktober 2025)

Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe plant die Ertüchtigung des über acht Kilometer langen Dammabschnitts von der Rheinbrücke bei Wintersdorf bis zur Murgmündung nördlich von Plittersdorf. In zwei Teilabschnitten nördlich und südlich von Plittersdorf ist eine Dammrückverlegung geplant. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die sich zu dem Projekt informieren und austauschen möchten, lädt das Regierungspräsidium Karlsruhe am 22. Oktober 2025 zu einem Info-Markt in die Altrheinhalle Plittersdorf ein. Beim Info-Markt werden Unterlagen zu den verschiedenen relevanten Themenbereichen des Projekts ausgehängt. Das Planungsteam steht für Gespräche bereit.   Hochwasserschutz: Hydraulik und Dammbau Durch die Dammrückverlegung erhält der Rhein mehr Platz, um sich bei Hochwasser auszubreiten. Dadurch sinken die Wasserspiegel, die am Damm bei seltenen Hochwasserereignissen anstehen, um mehrere Zentimeter ab. Der Hochwasserschutz wird sich im Projektbereich verbessern. Der Damm wird überwiegend als Erddamm erstellt, nur in beengten Bereichen kommen Sonderbauweisen zum Einsatz. Entlang des Dammes wird ein Dammverteidigungsweg gebaut, damit im Hochwasserfall jede Stelle des Dammes gut durch den Katastrophenschutz erreicht werden kann.   Grundwasser: Modellierung und Maßnahmen Bei Hochwasser im Rhein können die Grundwasserstände auch hinter dem Damm ansteigen. Damit sich diese Situation in den Ortslagen nicht zusätzlich durch die Dammrückverlegung verschlechtert, werden die Grundwasserabflüsse in einem aufwändigen Computermodell berechnet. Erforderliche Maßnahmen zur Grundwasserhaltung werden mitgeplant und mit dem Projekt umgesetzt.   Flächennutzung: Land- und Forstwirtschaft Die landwirtschaftlich genutzten Flächen im Bereich der Dammrückverlegung können weiter extensiv bewirtschaftet werden. Ein Vorgehen dazu wird mit den Beteiligten aus der Landwirtschaft erarbeitet. Die Zuschnitte der vorhandenen Flurstücke sollen im Rahmen eines vorgesehenen Flurbereinigungsverfahrens optimiert werden und dabei nach Möglichkeit Flächentausche oder Zusammenlegungen von Flurstücken geschaffen werden. Waldbestände werden sich langfristig an das Überflutungsgeschehen anpassen, es entsteht Auwald. Die Jagd wird weiterhin möglich sein.   Natur: Lebensräume und Naherholung Der Dammrückverlegungsbereich bleibt ein attraktiver Erholungsraum, der naturschutzfachlich als Auelandschaft aufgewertet wird. Freizeitnutzungen wie Spazierengehen und Radfahren werden in hochwasserfreien Zeiten weiterhin möglich sein. Im Rückverlegungsbereich können sich Lebensräume für viele geschützte Arten entwickeln.   Projektüberblick: Planung, Genehmigung, Flurneuordnung Es handelt sich um ein lang angelegtes Projekt mit folgenden Verfahrensschritten: Erarbeitung Machbarkeitsstudie mit Beteiligten aus dem Raum Rastatt → Vorzugsvariante Dammrückverlegung (2022) Planungsphase (bis Ende 2026) Planfeststellungsverfahren (Zuständigkeit beim Landratsamt Rastatt, Amt für Umwelt und Gewerbeaufsicht) Flurbereinigungsverfahren (Zuständigkeit beim Landratsamt Rastatt, Amt für Flurneuordnung, Geoinformation und Vermessung)   Weitere Informationen zum Projekt Vielfältige Unterlagen zum Projekt finden sich auf der Projektseite im Internet, z.B. ein Film, Pressemitteilungen und die Unterlagen aus dem Projektbegleitkreis. Wer per E-Mail über Termine und Neuigkeiten zum Projekt informiert werden möchte, kann sich dort für den Newsletter eintragen lassen. Fragen interessierter Bürgerinnen und Bürger können außerdem an die E-Mail-Adresse RHWD-XXIII@rpk.bwl.de gerichtet werden.   Übersichtskarte (1,917 MB ) Bildrechte: Regierungspräsidium Karlsruhe
weiterlesen >
Top