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Öffentliche Gemeinderatssitzung (08. Mai 2026)

Am Montag, 18.05.2026 findet um 19:00 Uhr im Bürgersaal des Rathauses eine öffentliche Gemeinderatssitzung statt. Die Tagesordnung sowie die weiteren Unterlagen stehen im Ratsinformationssystem zur Verfügung. Die Bevölkerung ist hierzu recht herzlich eingeladen

Auszeichnung für bilingualen Zug (18. Mai 2026)

Unsere Grundschule wurde diese Woche mit der Auszeichnung "FrancEducation" von Generalkonsul Gaël de Maisonneuve geehrt. Eine große Ehre und ein bedeutender Meilenstein für das langjährige Engagement in der deutsch-französischen Bildungsarbeit. Seit der Einführung des bilingualen Zuges im Jahr 2003 ist das Konzept fest im Schulalltag verankert. Initiiert von der damaligen Schulleiterin Marlis Camboni, deren Einsatz sogar mit dem französischen Orden "Palmes Académiques" gewürdigt wurde.

Heute nimmt etwa ein Drittel bis zur Hälfte eines Jahrgangs am bilingualen Unterricht teil. Neben Französisch wird auch der Sachunterricht zweisprachig gestaltet und Sprache ganz selbstverständlich gelebt. Das engagierte Kollegium aus muttersprachlichen, speziell ausgebildeten Lehrkräften, unterstützt von angehenden Lehrerinnen und Austauschkräften aus der Grenzregion, sorgt für hohe Unterrichtsqualität und immer neue Impulse an unserer Schule. Regelmäßige Begegnungen mit französischen Partnerklassen fördern Sprachkompetenz und interkulturelles Verständnis. Wir als Schulträger unterstützen diese wertvollen Austausche aktiv.

Am Ende der Grundschulzeit können die Schülerinnen und Schüler das Sprachzertifikat "DELF Prim"erwerben - ein Türöffner für weitere bilinguale Bildungswege. Die Auszeichnung "FrancEducation" ist Bestätigung und Ansporn zugleich: für gelebte Partnerschaft, Offenheit und ein starkes Engagement für ein vereintes Europa

Ein herzliches Dankeschön an das Kollegium, die französischen Partner sowie die Eltern und Kinder und alle, die sich für den bilingualen Zug an unserer Schule einsetzen und diesen initiiert haben. Dieser Erfolg ist Teamarbeit und wir als Schulträger sind sehr stolz darauf.

Quiz-Abend - Premiere in der Iffothek (30. April 2026)

In welcher Stadt wurde die allererste Börse eröffnet? Welche Mannschaft gewann den diesjährigen Super Bowl? - Auch für Erwachsene hatte die Iffothek am Welttag des Buches, 23. April, etwas zu bieten!

Eloquent und mit Humor führte Iffothek-Mitarbeiterin Sarah Kuss durch den ersten Quiz-Abend der Iffothek. Acht Teams mit insgesamt 27 Teilnehmenden rieten bei der Premiere mit. Der Einstieg ins Quiz war einfach, doch dann hatten es viele Fragen in sich. Während manche Aufgaben beim ein oder anderen Team für Ratlosigkeit sorgten, konnte ein anderes mit vorhandenem Wissen oder einem Geistesblitz punkten. Interessiert verfolgten die Teams die Auflösung des Quiz und versuchten die Chancen auf einen eventuellen Sieg bereits abzuschätzen.

Schließlich wurde das Team "Vier Damen, keine Ahnung, davon aber genug" seinem Namen in keiner Weise gerecht. Bei Punktegleichstand und einem Stechen mit einer anderen Gruppe lag es bei der Schätzfrage, wie viele Stockwerke das höchste Gebäude der Welt, der Burj Khalifa in Dubai habe, mit geratenen 160 Stockwerken sehr nahe an der richtigen Lösung von 163 und konnte somit den Sieg für sich entscheiden.

Das Iffothek-Team bedankt sich für die fleißig ausgefüllten Feedback-Bogen. Dem mehrfachen Wunsch nach weiteren Quiz-Veranstaltungen folgen wir gerne. Auch die Ideen und Vorschläge der Quizbegeisterten sollen, soweit dies möglich ist, umgesetzt werden.

Startschuss Rohbau Erweiterung und Sanierung Kindergarten St.Martin (23. März 2026)

Nachdem wir in der letzten Gemeinderatssitzung am 02.03.2026 die ausgeschriebenen Gewerke vergeben und beauftragen konnten, freuen wir uns nun auf die Fortführung der Arbeiten mit den ausgewählten Fachfirmen, die allesamt aus der Region stammen und ausreichend Referenzen in ihrem jeweiligen Gewerk vorzeigen können.
Anfang dieser Woche hat die Firma Stösser Bau aus Bühl-Vimbuch damit begonnen, die Baustelle einzurichten, das Baufeld und das Schnurgerüst für den Vermesser vorzubereiten, um im Anschluss mit dem Fundamentaushub und den Kanal- und Entwässerungsarbeiten zu beginnen.
Im Anschluss daran wird die rund 525 m² große Stahlbetonbodenplatte, welche die Verbindung zwischen Bestandsgebäude und Pavillon bildet, geschalt, bewehrt und letztlich betoniert.
Sowohl die Verwaltung als auch das Architekturbüro zeigen sich optimistisch, dass mit Blick auf den straffen Bauzeitenplan die Rohbauarbeiten bis zum Winter 2026 im Alt- und Neubau abgeschlossen sein werden. Wir sind froh, bereits sieben, darunter die wichtigsten Gewerke wie Rohbauarbeiten und die technischen Gewerke Elektro, Heizung, Lüftung und Sanitär bereits vergeben zu haben.
Parallel zu den Bauarbeiten bereiten die Fachplaner die weiteren Ausschreibungsunterlagen für die nächste Vergaberunde vor.
Aktuell läuft die Frist der Angebotsabgabe für die Gewerke Holz- und Zimmermannarbeiten sowie Gerüstbauarbeiten und die Vergabe der Photovoltaik-Anlage.
Bürgermeister Christian Schmid zeigt sich über den aktuellen Planungs- und Ausführungsstand sehr erfreut und wünscht allen am Projekt beteiligten Handwerkern und Firmen eine konstruktive Zusammenarbeit und gutes Gelingen bei der Ausführung.

Reparaturarbeiten auf der Kläranlage (10. November 2025)

Bei der im Jahr 2016 erneuerten Belüfteranlage der Kläranlage Iffezheim kam es bereits nach kurzer Zeit zu Problemen mit einigen der neuen Belüfterplatten, die zu einem jahrelangen Rechtsstreit geführt haben. Die Belüftungsanlage ist für die Klärung des Schmutzwassers notwendig. Durch die Belüfterplatten wird Luft ins Belebungsbecken eingebracht die notwendig ist, um das Bakterienwachstum und die Klärung des Abwassers durch die Bakterien zu garantieren

Im darauffolgenden, bis 2024 andauerndem Rechtsstreit, wurde durch einen Gutachter festgestellt, dass ein Systemmangel vorliegt und die Belüfteranlage nicht wie ausgeschrieben geliefert bzw. errichtet wurde.

Die Gemeinde bzw. die anwaltliche Vertretung konnte in dem Rechtsstreit einen Kostenvorschussanspruch nebst Zinsen erwirken können, welcher der Gemeinde zusichert, dass alle durch die Mängelbeseitigung entstehenden Kosten durch die verursachende Firma zu tragen sind.

In der Gemeinderatssitzung vom 14.07.2025 wurde der Anlagebauer Stefan Fitzek mit den notwendigen Reparaturarbeiten beauftragt. Die Bauüberwachung übernimmt hierbei das Ingenieurbüro Wald und Corbe.

Die Arbeiten für den Rückbau der Bestandsanlage begannen Anfang der Woche. Im Anschluss daran werden kleinere Anpassungen am Becken selber getätigt, sodass letztlich die neue Belüfteranlage eingebaut und in Betrieb genommen werden kann. 

Die Arbeiten, sollten bei guten Bedingungen, in der KW 48 abgeschlossen sein. 




Rheinhochwasserdamm (RHWD) XXIII bei Rastatt (09. Oktober 2025)

Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe plant die Ertüchtigung des über acht Kilometer langen Dammabschnitts von der Rheinbrücke bei Wintersdorf bis zur Murgmündung nördlich von Plittersdorf. In zwei Teilabschnitten nördlich und südlich von Plittersdorf ist eine Dammrückverlegung geplant. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die sich zu dem Projekt informieren und austauschen möchten, lädt das Regierungspräsidium Karlsruhe am 22. Oktober 2025 zu einem Info-Markt in die Altrheinhalle Plittersdorf ein. Beim Info-Markt werden Unterlagen zu den verschiedenen relevanten Themenbereichen des Projekts ausgehängt. Das Planungsteam steht für Gespräche bereit.   Hochwasserschutz: Hydraulik und Dammbau Durch die Dammrückverlegung erhält der Rhein mehr Platz, um sich bei Hochwasser auszubreiten. Dadurch sinken die Wasserspiegel, die am Damm bei seltenen Hochwasserereignissen anstehen, um mehrere Zentimeter ab. Der Hochwasserschutz wird sich im Projektbereich verbessern. Der Damm wird überwiegend als Erddamm erstellt, nur in beengten Bereichen kommen Sonderbauweisen zum Einsatz. Entlang des Dammes wird ein Dammverteidigungsweg gebaut, damit im Hochwasserfall jede Stelle des Dammes gut durch den Katastrophenschutz erreicht werden kann.   Grundwasser: Modellierung und Maßnahmen Bei Hochwasser im Rhein können die Grundwasserstände auch hinter dem Damm ansteigen. Damit sich diese Situation in den Ortslagen nicht zusätzlich durch die Dammrückverlegung verschlechtert, werden die Grundwasserabflüsse in einem aufwändigen Computermodell berechnet. Erforderliche Maßnahmen zur Grundwasserhaltung werden mitgeplant und mit dem Projekt umgesetzt.   Flächennutzung: Land- und Forstwirtschaft Die landwirtschaftlich genutzten Flächen im Bereich der Dammrückverlegung können weiter extensiv bewirtschaftet werden. Ein Vorgehen dazu wird mit den Beteiligten aus der Landwirtschaft erarbeitet. Die Zuschnitte der vorhandenen Flurstücke sollen im Rahmen eines vorgesehenen Flurbereinigungsverfahrens optimiert werden und dabei nach Möglichkeit Flächentausche oder Zusammenlegungen von Flurstücken geschaffen werden. Waldbestände werden sich langfristig an das Überflutungsgeschehen anpassen, es entsteht Auwald. Die Jagd wird weiterhin möglich sein.   Natur: Lebensräume und Naherholung Der Dammrückverlegungsbereich bleibt ein attraktiver Erholungsraum, der naturschutzfachlich als Auelandschaft aufgewertet wird. Freizeitnutzungen wie Spazierengehen und Radfahren werden in hochwasserfreien Zeiten weiterhin möglich sein. Im Rückverlegungsbereich können sich Lebensräume für viele geschützte Arten entwickeln.   Projektüberblick: Planung, Genehmigung, Flurneuordnung Es handelt sich um ein lang angelegtes Projekt mit folgenden Verfahrensschritten: Erarbeitung Machbarkeitsstudie mit Beteiligten aus dem Raum Rastatt → Vorzugsvariante Dammrückverlegung (2022) Planungsphase (bis Ende 2026) Planfeststellungsverfahren (Zuständigkeit beim Landratsamt Rastatt, Amt für Umwelt und Gewerbeaufsicht) Flurbereinigungsverfahren (Zuständigkeit beim Landratsamt Rastatt, Amt für Flurneuordnung, Geoinformation und Vermessung)   Weitere Informationen zum Projekt Vielfältige Unterlagen zum Projekt finden sich auf der Projektseite im Internet, z.B. ein Film, Pressemitteilungen und die Unterlagen aus dem Projektbegleitkreis. Wer per E-Mail über Termine und Neuigkeiten zum Projekt informiert werden möchte, kann sich dort für den Newsletter eintragen lassen. Fragen interessierter Bürgerinnen und Bürger können außerdem an die E-Mail-Adresse RHWD-XXIII@rpk.bwl.de gerichtet werden.   Übersichtskarte (1,917 MB ) Bildrechte: Regierungspräsidium Karlsruhe
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