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Öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema Festhalle (11. Dezember 2025)

Am 8. Dezember 2025 fand im Badener Turf Treff in der Bénazet-Tribüne auf der Galopprennbahn die öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema Festhalle statt. Rund 200 Bürgerinnen und Bürger sind der Einladung der Gemeindeverwaltung gefolgt. Nach den einführenden Worten von Bürgermeister Christian Schmid gab es eine allgemeine Präsentation zum Thema Festhalle. Es wurde u.a. die Historie der Gemeinderatsbeschlüsse ab dem Jahr 2016 erläutert sowie über die Historie der Alternativensuche und die Einigung mit Baden-Galopp bzgl. der Nutzung der Bénazet-Tribüne berichtet. Thomas Wirth von der STEG - Stadtentwicklung GmbH zeigte anhand von Bildern die bereits durchgeführten Maßnahmen innerhalb des Sanierungsgebiets "Ortskern II" und führte die Fördermöglichkeiten für den Abbruch bzw. die Sanierung der Festhalle aus. Ebenfalls seit 2016 ist Andreas Adler vom Architekturbüro adler+retzbach aus Karlsruhe mit dem Thema der Festhalle vertraut. Er gab einen kurzen Abriss über die aktuellen Bestandspläne sowie den zwischenzeitlich entstandenen Sanierungsstau. Zum Abschluss der Präsentation wurden die verschiedenen Varianten bei Erhalt bzw. Rückbau der Festhalle mit den zugehörigen Kosten vorgestellt. Den Abschluss der vier angekündigten Präsentationen machte Jochen Lehmann vom Büro Plan L.  Mit einer allgemeinen Information über das Wochenstubenquartier des Grauen Langohrs wurde die Population im Dachstuhl den Bürgerinnen und Bürgern näher gebracht. Ebenso wurde eine Fotodokumentation zu den im Frühjahr umgesetzten Ersatzquartieren gezeigt. Die Präsentationen werden auf unserer Homepage veröffentlicht. Bei der offenen Fragerunde nahmen einige Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zur Fragestellung wahr und erkundigten sich z.B. über die Kosten zur Instandhaltung/Sanierung der Festhalle. Im Anschluss wurde sich an den einzelnen Informationsständen noch einmal über die einzelnen Themen ausgetauscht. Bei Kaltgetränken ging der Abend langsam zu Ende. Die Präsentationen sind hier einsehbar: Präsentation STEG Stadtentwicklung (12,467 MB ) Präsentation Architekturbüro adler+retzbach (5,36 MB ) Präsentation Büro PlanB - Fledermäuse (3,107 MB ) Präsentation Bauamt (745,8 KB )
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Spatenstich und Beginn der Entkernungsarbeiten am Kindergarten St. Martin (11. Dezember 2025)

Mit dem Spatenstich am Mittwoch, 3. Dezember 2025 hat die Gemeinde einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung und Generalsanierung des Kindergartens St. Martin vollzogen. Sogar eine Zeitkapsel wurde für die Nachwelt hinterlassen.
Dieser Baubeginn ist das Ergebnis eines langen und anspruchsvollen Verfahrens, das vor Jahren mit diversen Planungen und Überlegungen startete. Nach mehreren Anpassungen beschloss der Gemeinderat die Beauftragung des Büros Adler + Retzbach, dessen Konzept zur Sanierung und Erweiterung im November 2019 verabschiedet wurde. Mit dem Abschluss des Kauf- und Erbbaurechtsvertrags zwischen Gemeinde und Kirchengemeinde in den Jahren 2022 und 2023 wurden schließlich die rechtlichen Grundlagen geschaffen, um das Projekt weiter voranzubringen.
 
Es folgten die Beschlüsse zur Beauftragung der weiteren Planungsleistungen im Juni 2023 sowie zur Vergabe der Fachplanungen im September desselben Jahres. Im Januar 2024 traf der Gemeinderat zudem die Entscheidung zum Architektenvertrag und zur Einrichtung von Interimslösungen, deren Umbauarbeiten Ende 2024 begannen und deren Bezug im September 2025 vollzogen war. Ein besonders wichtiger Schritt erfolgte im Oktober 2025 mit einer umfangreichen Baugrunduntersuchung, da sich unter dem Gelände ein alter Sanitätsbunker befand, der zunächst fachgerecht freigelegt und die Kampfmittelfreiheit hergestellt werden musste. Erst dies ermöglichte eine sichere Fortführung der geplanten Baumaßnahme.
 
Mit dem nun gefeierten Spatenstich beginnen die Entkernungsarbeiten und damit offiziell die Bauphase. Die Gemeinde investiert insgesamt 6,4 Millionen Euro in das Projekt, das mit rund 2 Millionen Euro gefördert wird. Bis voraussichtlich September 2027 entsteht ein zeitgemäßer Kindergarten mit sieben Gruppen, darunter zwei Kleinkindgruppen, einem eingeschossigen Neubau in Holzhybridbauweise, einer energetischen Ausführung im KfW-55-Standard, einer Photovoltaikanlage mit 90 Kilowattpeak, dem Wechsel von Gas- auf Wärmepumpentechnologie, klimatisierten Schlafräumen, erweiterten Personal- und Funktionsbereichen, einem barrierefreien Zugang mit Aufzug sowie einer umfassenden Sanierung des Altbaus und des Pavillons.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die Zusammenarbeit und die Ausdauer sowie an die Nachbarschaft für das Verständnis während der kommenden Bauphase.










Reparaturarbeiten auf der Kläranlage (10. November 2025)

Bei der im Jahr 2016 erneuerten Belüfteranlage der Kläranlage Iffezheim kam es bereits nach kurzer Zeit zu Problemen mit einigen der neuen Belüfterplatten, die zu einem jahrelangen Rechtsstreit geführt haben. Die Belüftungsanlage ist für die Klärung des Schmutzwassers notwendig. Durch die Belüfterplatten wird Luft ins Belebungsbecken eingebracht die notwendig ist, um das Bakterienwachstum und die Klärung des Abwassers durch die Bakterien zu garantieren

Im darauffolgenden, bis 2024 andauerndem Rechtsstreit, wurde durch einen Gutachter festgestellt, dass ein Systemmangel vorliegt und die Belüfteranlage nicht wie ausgeschrieben geliefert bzw. errichtet wurde.

Die Gemeinde bzw. die anwaltliche Vertretung konnte in dem Rechtsstreit einen Kostenvorschussanspruch nebst Zinsen erwirken können, welcher der Gemeinde zusichert, dass alle durch die Mängelbeseitigung entstehenden Kosten durch die verursachende Firma zu tragen sind.

In der Gemeinderatssitzung vom 14.07.2025 wurde der Anlagebauer Stefan Fitzek mit den notwendigen Reparaturarbeiten beauftragt. Die Bauüberwachung übernimmt hierbei das Ingenieurbüro Wald und Corbe.

Die Arbeiten für den Rückbau der Bestandsanlage begannen Anfang der Woche. Im Anschluss daran werden kleinere Anpassungen am Becken selber getätigt, sodass letztlich die neue Belüfteranlage eingebaut und in Betrieb genommen werden kann. 

Die Arbeiten, sollten bei guten Bedingungen, in der KW 48 abgeschlossen sein. 




Iffezheim nimmt erfolgreich an der Baumpflanzchallenge teil (30. Oktober 2025)

Ein herzliches Dankeschön an das Landesgartenschauteam der Stadt Rastatt für die Nominierung zur Baumpflanzchallenge!
Mit großer Freude hat die Gemeinde Iffezheim diese Herausforderung angenommen und sich aktiv an der nachhaltigen Aktion beteiligt.
 
Jeder neu gepflanzte Baum ist ein wertvoller Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz - ein Symbol für Nachhaltigkeit, Verantwortung und Gemeinschaft.
In Iffezheim wurde durch Bürgermeister Schmid gemeinsam mit zwei Mitarbeitern des Bauhofes im Rahmen der Challenge ein Apfelbaum der Sorte Malus Sirius gepflanzt. Diese robuste und ertragreiche Sorte reift im Oktober. 
 
Mit unserer Pflanzung möchten wir auch andere Gemeinden ermutigen, sich zu beteiligen. Daher haben wir die Challenge mit Freude an die Gemeinde Loffenau weitergegeben. 
 

Einwohner-Informationsveranstaltung 2025 (30. Oktober 2025)

Am 23. Oktober 2025 fand in den Räumlichkeiten der Rennbahn eine Einwohnerinformationsveranstaltung statt - und das Interesse war groß: Nahezu alle Plätze waren besetzt, als Bürgermeister Schmid die Bürgerinnen und Bürger herzlich begrüßte.
Die Veranstaltung bot einen umfassenden Überblick über die vielfältige Arbeit der Gemeinde. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Hauptamt (Jeanette Brull), Bauamt (Franziska Kraft) und Rechnungsamt (Robin Schier) informierte der Bürgermeister über aktuelle Themen, abgeschlossene Projekte und zukünftige Herausforderungen. Ziel des Abends war es, Transparenz zu schaffen, Hintergründe zu Entscheidungen zu erklären und den offenen Austausch mit der Bürgerschaft zu fördern.

Kämmerer Robin Schier wies für das Rechnungsamt insbesondere darauf hin, dass der Haushalt der Gemeinde derzeit nicht ausgeglichen ist. Viele Pflichtaufgaben und unzureichende finanzielle Unterstützung durch Land und Bund erfordern Priorisierung bei den kommenden Projekten. Gleichzeitig bleibt die Unterstützung von Ehrenamt und Vereinen ein zentraler Bestandteil des kommunalen Handelns. Er gab diverse Einblicke in die wirtschaftliche Lage mit Zahlen, Daten und Fakten. 
 
Das Hauptamt berichtete u. a. über die Ergebnisse der diesjährigen Verkehrsschau, insbesondere die Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h in der Hauptstraße. Weitere Schwerpunkte waren die bevorstehende Bürgermeister- und Landtagswahl, die Bedarfsplanung und bauliche Maßnahmen für die Ganztagesbetreuung, die weitere Umsetzung der Projekte "iPad-Pilotklasse" und "Pimp up our Pausenhof" sowie beispielsweise die Einführung des Point-ID-Terminals im Bürgerbüro. Im Bereich Bevölkerungs- und Katastrophenschutz wurde das kommunale Starkregenrisikomanagement etabliert. Die Iffothek präsentiert sich mit einer neuen, benutzerfreundlichen Homepage. Im Zuge der Vorstellung der Aufgabenbereiche des Hauptamtes durch die Mitarbeitern im Bürgerbüro Jeanette Brull, wurden auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde vorgestellt.

Zu den präsentierten baulichen Projekten durch Bauamtsleiterin Franziska Kraft zählten unter anderem der Neubau des Feuerwehrhauses mit DRK-Depot, die aktuellen Straßen- und Kanalsanierungen in der Hard- und Gärtnerstraße, der erfolgreiche Glasfaserausbau sowie die fertiggestellte Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Auch die Planung der Sanierung des Kindergartens St. Martin war Thema des Abends.

Neben diversen Sachthemen sprach Bürgermeister Schmid auch die angespannte finanzielle Lage vieler Kommunen an. Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen wolle Iffezheim weiterhin Verantwortung übernehmen und zukunftsorientiert handeln. "Wir dürfen uns als Kommune nicht überfordern lassen, sondern brauchen realistische Vorgaben und Vertrauen in unsere lokale Kompetenz", betonte Schmid in Anlehnung an den Brief des Gemeindetagspräsident Steffen Jäger zum Tag der deutschen Einheit. 
Ein Ausblick galt auch der Festhalle, zu der im Dezember eine gesonderte Informationsveranstaltung geplant ist. Bis zu einer Grundsatzentscheidung zur "Zukunft" der Festhalle kann Dank einer Vereinbarung mit Baden Galopp die Rennbahn für Vereinsveranstaltungen genutzt werden - eine sehr gute Alternativ-Lösung für die örtliche Vereinswelt.

Abschließend dankte das Ortsoberhaupt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung für die aufwendige Vorbereitung und die Fachvorträge sowie dem Gemeinderat für die stets gute und konstruktive Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank galt außerdem den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die den Abend durch ihre Anwesenheit, Fragen und Anregungen bereicherten.

"Solche Veranstaltungen zeigen, wie groß das Interesse an unserer Gemeindearbeit ist und wie stark und vorbildlich der Zusammenhalt in Iffezheim gelebt wird. Unser gemeinsames Ziel -und das ist auch mein persönlicher Anspruch- sollte immer sein, Iffezheim weiter voranzubringen", betonte Schmid.

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